Wir sind ein Netzwerk aus Verbänden, Vereinen und Sportgruppen der Evangelischen Jugend in Bayern (EJB), ihren Verbänden, Schulen, Einrichtungen, der Diakonie, Jugendhilfe und Behindertenarbeit. Als Fach- und Servicestelle für Bewegung und Sport sind wir Ansprechpartner für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB). Körper, Geist und Seele gehören zusammen. Bewegung und Besinnung fördern Gesundheit, stärken den Geist und schaffen Raum für Glaubenserfahrungen. Sport kann Spiritualität erlebbar machen.
Sport und Bewegung fördern Begegnung, Gesundheit und Gemeinschaft. Gemeinsam mit Partnern unterstützen wir Angebote für Menschen aller Generationen und ermöglichen Teilhabe.
Ein zentraler Treffpunkt ist das Sportforum im Frühjahr und Herbst. Es lädt Sportbegeisterte zu Austausch, Vernetzung und neuen Ideen rund um Sport und Glauben ein. Zu den wichtigsten Veranstaltungen zählen inklusive Basketball- und Fußballangebote, der KonfiCup und Konfi-Aktivtage. Sie verbinden Sport, Gemeinschaft und Glauben.
Besondere Formate wie Bergexerzitien oder eine MTB-Transalp verbinden Natur, Bewegung und Spiritualität. Sie eröffnen neue Perspektiven und machen die Berge zu Orten der Besinnung und Orientierung.
- Unsere Veranstaltungen geben Impulse für die Arbeit in Kirchengemeinden, Dekanaten und anderen kirchlichen Bereichen.
- Für die Praxis bieten wir einen Materialpool und den Verleih von Sportgeräten an. Dazu gehören Bubble Soccer, eine Streetsocceranlage, ein Verkaufsanhänger und weitere Materialien für Veranstaltungen und Projekte.
Neues aus Kirche und Sport
WM DAHUIM – Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf
Nach 1987 und 2005 war Oberstdorf wieder Gastgeber der Wettkämpfe in der Nordischen Kombination, im Skispringen und Langlauf. Wir haben uns zweieinhalb Jahre vorbereitet und Ideen entwickelt, die mit dem engen Korsett der FIS kompatibel waren: Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst, Kirchen-Iglu im Park, Offene Kirche, Ausstellung, Zusammenarbeit mit SRS (Sportler ruft Sportler) und dem Christlichen Freizeitheim Krebs, das parallel zur WM eine Sportmentoring-Freizeit geplant hatte. Eine „WM dahuim“ ist schon was Besonderes. Sie war es tatsächlich. Ohne Publikum. Dafür mit stillem Papplikum und ein paar lebendigen volunteers auf den Tribünen. Die vielen Fans, die die Athlet*innen zu Höchstleistungen angefeuert und unseren Ort in ein buntes Sprachen- und Farbenmeer verwandelt hätten, haben uns gefehlt.
Es ist wohl die höchste Form der Gastfreundschaft, die die Oberstdorfer Bevölkerung aufgebracht hat. Denn Einzelhandel und Gastronomie gingen während des Lockdowns nahezu leer aus. Und wer wusste bei den Hoteliers schon, ob sie mit den Teams, der Presse und den Funktionär*innen wirklich Engel beherbergen (Hebräer 13, 2) oder ob nicht das Virus mit dem Sporttross Einzug in Oberstdorf hält. Die Skepsis im Vorfeld war ebenso groß wie die Erleichterung danach: nur neun Corona-Infektionen bei 23.000 Tests wurden nachgewiesen. Es ist das buchstäbliche Glück der Tüchtigen, die ein einwandfreies Hygiene- und Sicherheitskonzept auf die Beine gestellt haben.
Als evangelische Kirche haben wir uns bewusst aus der Sportblase herausgehalten. Der Gewinn stand für uns nicht im Verhältnis zum Aufwand. Ein ökumenisches Angebot kam nicht zustande. Dennoch konnten wir geistliche Akzente setzen. Inspiriert von den olympischen Heften „Mittendrin“ haben wir die Broschüre „Aufwind“ mit Gebeten und kurzen Texten herausgegeben. Die deutsche Ausgabe haben wir in der Christuskirche sowie in den Mannschaftshotels der deutschsprachigen Teams zusammen mit der Sportlerbibel „MORE“ von SRS verteilt. Beides wurde von den Hoteliers meist freudig aufgenommen. Zusammen mit der englischen Version „Updraught“ stand das Heft allen Akkreditierten und volunteers digital zur Verfügung. Ergänzend dazu wurde „Aufwind“ auf der Homepage der Kirchengemeinde www.oberstdorf-evangelisch.de und facebook verbreitet. Inspiriert durch eine Andacht von Eugen Eckert widmete sich der Sonntagsgottesdienst zur WM dem Thema „Von der Schönheit des (Sports)Geistes“.
Auch wenn das offizielle kirchliche Programm für die „WM dahuim“ am Ende eher dünn ausgefallen ist. Geistliche Wege zu den Sportler*innen sind trotzdem gegangen worden. Der österreichische evangelische Pfarrer Jörg Walcher (siehe auch www.beyond-gold.org) war akkreditierter Betreuer eines für Bolivien startenden finnischen Langläufers und durch seinen Status Kontakt zur österreichischen und italienischen Mannschaft. Sein Angebot zu Gebet und Seelsorge wurde bei diesen Teams dankend angenommen.
Was bleibt von der „WM dahuim“. Ein großes Durchatmen, dass alles gut gegangen ist. Ein Lob dem lieben Gott, der die Gesundheit bewahrt hat in diesen Tagen. Ein Lob den Organisator*innen für weltmeisterliche Anlagen und Loipen bei frühlingshaften Temperaturen. Freude am Oberstdorfer Goldjungen Karl Geiger. Und fabelhafte Bilder aus dem Oberallgäu, die sich durch alte und neue Besucher*innen im südlichsten Ort Deutschlands künftig auch wirtschaftlich auszahlen werden – wenn wir wieder alle so dürfen, wie wir wollen.
Roland Sievers, Pfarrer in Oberstdorf
Weitere Infos finden Sie unter: http://radsport.tg-kitzingen.de
Herzlich Eingeladen wird schon für nächstes Jahr 03. Juli 2022!
Bergexerzitien von Hütte zu Hütte - neue Tour!
Unterwegs - zu mir, zu Gott, zum Leben
Das Gebirge ist ein wundersamer Ort und eignet sich in besonderer Weise, sich mit existentiellen und spirituellen Fragen auseinanderzusetzen. Das Gehen und Steigen wird bereits als integraler Teil der Exerzitien erfahrbar.
Das Gebirge ist ein wundersamer Ort und eine Spur, der Frage nach Gott zu folgen.
Es kann uns an Fragen erinnern, die uns jetzt oder schon lange begleiten. Und es kann uns einweisen in Erfahrungen der Stille, Einsamkeit, Weite und Tiefe, Erfahrungen, die jeden ernsthaften spirituellen Weg begleiten.
Weitere Information und Anmeldung unter ejb-sport.