Bunt ist cool: 10. Fußballfest der Evang. Jugend

Gottesdienst vor dem Sport-Event
Bildrechte: EJ Sport, Reinhold Schweiger

Bunt und cool ging es auch in diesem Jahr wieder zu beim Fußballfest der Evangelischen Jugend in Bayern. In in diesem Jahr fand es bereits zum zehnten Mal statt. Auf dem weitläufigen Trainingsgelände des 1. FCN wurde gekickt, gespielt und alle hatten gemeinsam Spaß. Wichtig war vor allem, dass mit dem Fußballfest ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung gesetzt wurde – das ist ja auch das Markenzeichen dieses legendären Fupballevents.
Ausgespielt wurde u.a. die Fußball Herren/Mixed Inklusionsmannschaft. Außerdem war die EJB Gastgeberin der deutschen KonfiCup-Endrunde. In diesem Rahmen wurden auch die bayerischen Landessieger gekürt. Zusätzlich veranstaltete der 1. FCN ein ebenfalls gut besuchtes Niño-Turnier für Kinder.

Die Welt ist nicht schwarzweiß, sie ist bunt
Im Gottesdienst zu Beginn des Fußballfestes sang die Band der Evang. Jugend Nürnberg „Die Welt ist nicht schwarzweiß, sie ist bunt!“ passend zum Motto „Bunt ist cool“. Gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Team der Kirchengemeinde Nürnberg Zerzabelshof. Man müsse die Unterschiede als Chance begreifen, betonte der Schirmherr Dieter Frey, ein ehemaliger Clubspieler. Und so verpflichteten sich alle Teilnehmer:innen zu einer gemeinsamen Haltung für Fairness, Menschenwürde, ein respektvolles Miteinander und gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung.
Landesbischof Prof. Heinrich Bedford Strohm eröffnete das Fußballturnier und ließ es sich nicht nehmen, im Anschluss selbst einige der Herrenmannschaften unter anderem im Tor zu unterstützen.

Das Promispiel
Ein besonderes Highlight war das Promispiel. Aus jedem Turnier durften Spieler gemeinsam mit Promis wie Dieter Frey und Reinhold Hintermaier ein spannendes Duell bestreiten. Moderiert wurde das Spiel vom legendären Günther Koch, ehemaliger Radio- und Stadionmoderator.
Einem Spieler der Offenen Behindertenarbeit aus München fielen beim diesem Promispiel die Schuhe auseinander – und Dieter Frey zögerte nicht lange und lieh ihm seine eigenen Fußballschuhe.

So sehen Sieger aus
Nach langen heiß umspielten Duellen konnten endlich die Sieger geehrt werden. Die Gewinner des Inklusionscups waren „Nürnberg United“. Der Fairnesspokal ging an die zweite Mannschaft von Regens-Wagner aus Zell, die es schaffte, alle Spiele ohne ein einziges Foul zu bestreiten. Gesamtsieger und damit Deutscher Meister im Konficup wurde das Dekanat Weidenbach. Sieger im Friedenscup des Herren/Mixed-Turniers wurde Dynamo Nürnberg. Wir gratulieren.
Es war ein tolles und gelungenes Fußballfest, bei dem ganz deutlich ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung gesendet werden konnte.